Alpin Notruf: 140

Die Ortsstelle St. Pölten der Bergrettung besuchte kürzlich das St. Pöltner Rathaus und präsentierte seine Leistungen.

Was viele in St. Pölten vielleicht nicht wissen: In St. Pölten gibt es nicht nur einen Eisberg, sondern auch eine eigene Bergrettung. Aktuell gehören der Ortsstelle St. Pölten 24 aktive Männer und Frauen an. Das Arbeitsgebiet der St. Pöltner Bergretterinnen und Bergretter ist im Winter allerdings nicht in St. Pölten sondern rund um den Tirolerkogel nahe Annaberg. Die Skirouten auf bzw. über den Tirolerkogel gehören zu den meist begangenen in Niederösterreich.

„Unsere Bergretterinnen und Bergretter stehen 365 Tage im Jahr rund um die Uhr bei jedem Wetter freiwillig und unentgeltlich bei Unfällen im unwegsamen und alpinen Gelände bereit. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, hält Bürgermeister Mag. Matthias Stadler beim Besuch der Bergretter-Abordnung im Rathaus fest.

Das notwendige Material für Such und Rettungseinsätze sowie Aus- und Weiterbildungen sind jedoch kostenintensiv, weshalb Einsätze weiterverrechnet werden müssen. Daher sollten Wanderer, Alpinisten und Tourengeher, egal ob im Hochgebirge oder den Voralpen unterwegs, eine entsprechende Versicherung abschließen. Der Österreichische Bergrettungsdienst bietet dafür, als Teil der Fördermitgliedschaft, eine umfassende und weltweit geltende Bergungskostenversicherung an. Bei Unfällen im alpinen Gelände übernimmt die Sozialversicherung nämlich keine Bergekosten.
Bei unserem Besuch im Rathaus konnten wir Herrn Bürgermeister Mag. Matthias Stadler als Förderer gewinnen. Wir bedanken uns recht herzlich!
(Artikel auch unter St. Pölten Konkret)
Foto: (c) St. Pölten Konkret