Alpin Notruf: 140

Übung mit FF Kirchberg 1„Fahrzeugabsturz mit eingeklemmten Personen“ – so lautete die Alarmierung am 20.9.2014. Weiters konnte der Unfallmelder, ein Mountainbiker, noch einige Zusatzangaben zum ungefähren Unfallort und zur Höhe (GPS) machen, bevor die Handyverbindung zu ihm abbrach.

Sogleich machten sich die Bergrettungsortsstellen Kirchberg und St. Pölten (vertreten durch Sandra Pemmer, Uschi Leeb und Martin Drachsler), sowie die Feuerwehr Loich und der Samariterbund Frankenfels auf, um den inszenierten Notfall zu bewältigen. Nach kurzer Besprechung der Einsatzleiter/Gruppenleiter stand recht schnell fest, wo genau der Unfall passiert ist und was wie getan werden musste. So wurde z.B. auch die Fahrzeugreihenfolge zur Anfahrt zur Unfallstelle festgelegt und der Mannschaftstransport organisiert. Nach genauer Einschätzung der Lage vor Ort, wurde die weitere Vorgangsweise beschlossen. Die Retter wurden samt der benötigten Gerätschaft – immer am Seil gesichert – zum abgestürzten Fahrzeug im recht steilen und auch rutschigen Waldgelände abgelassen, um die eingeklemmten und verletzten Personen erst zu versorgen und dann zu bergen. Als alle Fahrzeuginsassen in Sicherheit und dem Samariterbund übergeben waren, wurde von der Feuerwehr Loich das Unfallfahrzeug wieder zurück auf den Forstweg gezogen und abtransportiert. Abschließend ging’s noch zur „Nachbesprechung“ ins Feuerwehrhaus Loich, wo der Bürgermeister, Herr Anton Grubner, zur gemeinsamen Jause einlud und so die Übung recht gemütlich ausklang.
Die Übung wurde von Gerhard Grassmann, dem Einsatzleiter der Ortsstelle Kirchberg a. d. Pielach vorbereitet und bestens organisiert. Spätestens bei der Abschlussbesprechung war allen Teilnehmenden klar, wie wichtig es ist, gemeinsam mit anderen Rettungsorganisationen bzw. den Nachbarortsstellen zu üben, denn nur so kann man im Ernstfall rasch, effizient und erfolgreich Hilfe leisten.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, und mich hier nochmals im Namen der Bergrettungs-Ortsstelle St. Pölten bedanken: Bei Herrn Bgm. Anton Grubner – für seine ausgesprochene Wertschätzung unserer ehrenamtlichen Tätigkeit (nicht nur im Ernstfall sondern eben auch bei diversen Übungen, Fortbildungen, Schulungen und Kursen ) und die anschließende Bewirtung. Bei allen anderen Rettungsorganisationen – für die gute Zusammenarbeit. Und natürlich bei Herrn Gerhard Grassmann – für die perfekte Organisation der realitätsnahen Übung!
Doch bekanntlich sagen Bilder mehr als Worte – daher hier einige Impressionen:
Uschi Leeb, Ausbildungsleiter-Stellvertreterin

Fotos: © ÖBRD